bbz Siegen
HdB Siegen-Wittgenstein

Berufe

Bauberufe

Maurer/-in
Auf die von ihnen gemauerten Steine kann man bauen. Während ihrer Ausbildung lernen Maurer, wie man Stein auf Stein setzt, ohne einen Turm à la Pisa aufzuschichten. Im Hoch- und Tiefbau, bei der Errichtung von Neubauten oder beim Umbau vorhandener Bausubstanz sind sie mit Spachtel und Mörtel von der Partie. Sie lernen, die verschiedenen Rohstoffe - Natur/Kunststein, Beton, Stahlbeton oder Bauplatten - fest aufeinanderzufügen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Zimmerer/-in
Manch einer verdankt sein eigenes Reich unterm Dach den Zimmerern. Ihr Metier sind Dachausbauten und Verkleidungen, so dass das Wohnen auf höchstem Niveau zur rechten Annehmlichkeit wird. Dazu müssen sie unterschiedliche Hölzer beurteilen können, sie sachgemäß stapeln, trochnen und lagern. Sie entwerfen Holzkonstruktionen wie Dachstühle, Fachwerkbauten und Holztreppen. Reparieren, sanieren, kalkulieren gehören auch dazu. Die Ausbildung baut auf der zweijährigen Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/-in auf.

Ausbildungsdauer: 1 Jahr

Stuckateur/-in
Kein Altbau kommt ohne ihn/sie aus und ein Neubau auch nicht, wenn die Fassaden nach etwas aussehen sollen. Sowohl im Innen- wie im Außenputz ”fit”, lernt der/die Stuckateur/-in moderne Innenausbauten wie etwa Raumtrennwände und abgehängte Decken sowie Wärme-, Schall- und Brandschutzmaßnahmen anzubringen, Fassaden zu gestalten sowie Stuckarbeiten durchzuführen: Eckgesimse, Ornamente, Stucksäulen, Stuckdecken – alles, was eine Fassade schön und variantenreich macht. Arbeit gibt es bei Stuckateurbetrieben, Altbausanierungsunternehmen, Bauträgergesellschaften, in der Fertighausindustrie und im Baustoffhandel.

Die Ausbildungszeit dauert insgesamt i. d. R. 3 Jahre. Die Ausbildung ist die Aufbaustufe des Ausbildungsberufs Ausbaufacharbeiter/-in. Sie dauert 12 Monate.
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in
Fliesenlegen - für die Verschönerung des Gebäudeinneren ein idealer Beruf. Denn er/sie lernt, alles zu fliesen, was eine Wohnung, ein Büro etc. edel, hygienisch und neu aussehen läßt: Trennwände, Wand- und Bodenflächen oder Treppenstufen - ob mit Fliesen, Platten oder Klein- und Mittelmosaikbelägen. Klar, dass er/sie sich auch mit Dämm- und Sperrschichten gegen Feuchtigkeit und Lärm auskennt, mit dauerelastischen Fugendichtungen und mit Sanierungsarbeiten. Entsprechend gebraucht wird er/sie im Wohnungsbau, in der Fertigherstellung, im Fliesenfachhandel, im Innenausbau sowie bei der Altbausanierung.

Die Ausbildung ist die Aufbaustufe des Ausbildungsberufs Ausbaufacharbeiter/-in. Sie dauert 12 Monate. Die gesamte Ausbildungszeit beträgt in der Regel 3 Jahre.
Beton- u. Stahlbetonbauer/-in
Die Ausbildung baut auf der zweijährigen Ausbildung als Hochbaufacharbeiter/-in (weitere Infos siehe dort) auf. In dieser zweiten Ausbildungsstufe lernen Beton- und Stahlbetonbauer/-innen, Arbeits- und Schutzgerüste wackelfest aufzustellen, Betonmischungen klümpchenfrei zuzubereiten, Stahlbetonfertigteile exakt einzubauen und die Baumaschinen fachgerecht zu bedienen und zu warten.

Ausbildungsdauer: 1 Jahre

Straßenbauer/-in
Regelmäßige Wartung und qualifizierte Instandhaltung unserer Straßen sind die Voraussetzungen dafür, dass sie dem ständig zunehmenden Verkehr Stand halten. Der Bedarf an qualifizierten Straßenbauern ist deshalb nach wie vor sehr groß. Nach der zweijährigen Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter lernen sie hier alles über Straßenbau. Sie wissen, auf welche Böden sie bauen können, welche Randbefestigungen ihren Namen verdienen und welche Längs- und Querneigung die Trasse verträgt. Überflüssig zu sagen, dass reine Kopfarbeiter hier fehl am Platz sind.

Ausbildungsdauer: 1 Jahr

Metallberufe

Teilezurichter/-in
Etwas "zurichten", dazu fallen Ihnen vielleicht Boxer ein, die ihren Gegner beim sportlichen Wettkampf "auseinander nehmen". Bei Teilezurichtern ist das Gegenteil der Fall. Ihre Aufgabe ist es, die vorgefertigten Einzelteile für die Herstellung von Elektrogeräten, Büromaschinen oder anderen Automaten zusammen zu setzen. Die Arbeit erfordert ein genaues Know-how über die Bearbeitung der verwendeten Metalle, die technischen Vorgänge und die Bedienung der produzierten Geräte.

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Maschinen- und Anlagenführer/-in
Maschinen- und Anlagenführer/-innen richten Produktionsmaschinen ein, steuern und überwachen den Materialfluss, wählen Werkstoffe und Fertigungstechniken aus und führen Prüfverfahren durch. Sie nutzen Steuer-und Regelungseinrichtungen, beheben Störungen und sind auch bei Qualitätssicherung, Umweltschutz und Arbeitssicherheit beteiligt. Maschinen- und Anlagenführer ersetzen Anlernkräfte, wo heute qualifiziert ausgebildete Fachkräfte gefordert sind. Im Kern geht es um die fachgerechte Bedienung in der Einrichtung, Fehlerdiagnose, Wartung und Umrüstung von Produktionsanlagen. Auch Werkstoffe müssen ausgewählt und zugeführt werden. Im zweiten Ausbidungsjahr gibt es die Schwerpunkte Metalltechnik/Kunststofftechnik, Textiltechnik, Textilveredlung, Lebensmitteltechnik sowie Druckweiter- und Papierverarbeitung. Der Beruf dient in einigen Branchen in der Stufenausbildung mit einer Anrechnung der vollen zwei Jahre. So nach gewähltem Schwerpunkt die Fortsetzung in dem entsprechenden Ausbildungsberuf möglich.

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Zerspanungsmechaniker/-in
Wenig Handarbeit, dafür viel Technik- und Computereinsatz bestimmen heute die industrielle Herstellung von Metall- oder Kunststoffteilen. Das gilt auch für die Spezialisten dieser Fachrichtung. Hier ist Tempo Trumpf. Zerspanungsmechaniker programmieren dazu die Drehautomaten, die Präzisionsteile in großen Stückzahlen und höchster Genauigkeit produzieren. Ob Düsen für Einspritzpumpen, Kolben für das Automatikgetriebe oder winzige Rädchen für eine Modelleisenbahn - ohne Präzisionsdrehteile dreht sich nichts.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Die industriellen Metallberufe Anlagenmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in, Konstruktionsmechaniker/-in, Werkzeugmechaniker/-in sowie Zerspanungsmechaniker/-in haben ihren Namen behalten, wenngleich durch die Neuordnung zum 01.08.2004 die Inhalte deutlich modernisiert sind. Die Fachrichtungen entfielen, um eine noch größere Einsatzbreite in sog. Einsatzgebieten zu ermöglichen. Damit sind unterschiedlicher betriebliche Schwerpunkte möglich. Doch die Metallbearbeitung steht noch im Zentrum. Genau die Hälfte der Kernqualifikationen in allen Metallberufen sind identisch. Nach der identischen Grundbildung im ersten Jahr rücken die berufsspezifischen Fachqualifikationen zu. Mit der Prozess-, Qualitätsmanagement- und Kundenorientierung innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie u. a. die Anwendung englischer Fachbegriffe prägen die modernen industriellen Metallberufe.

Konstruktionsmechaniker/-in
Wenn Sie Spaß daran haben, an der Herstellung von Produkten im Maßstab \"XXL\" mitzuarbeiten, könnten Sie bei den Konstruktionsmechanikern gut aufgehoben sein. Um die Herstellung von Schutzgittern, Geländern, Treppen, Türen, Toren, Abdeckungen bis hin zu Aufzügen aller Art oder Transport- und Verladeanlagen geht es bei dieser Fachrichtung. Dazu werden Stahl, Messing, Aluminium, Kupfer, Kunststoffe und andere Werkstoffe in der Werkstatt vorgefertigt und am Gebrauchsort fachgerecht montiert. Wartung, Umbau und Instandhaltung gehören ebenfalls dazu.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Die industriellen Metallberufe Anlagenmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in, Konstruktionsmechaniker/-in, Werkzeugmechaniker/-in sowie Zerspanungsmechaniker/-in haben ihren Namen behalten, wenngleich durch die Neuordnung zum 01.08.2004 die Inhalte deutlich modernisiert sind. Die Fachrichtungen entfielen, um eine noch größere Einsatzbreite in sog. Einsatzgebieten zu ermöglichen. Damit sind unterschiedlicher betriebliche Schwerpunkte möglich. Doch die Metallbearbeitung steht noch im Zentrum. Genau die Hälfte der Kernqualifikationen in allen Metallberufen sind identisch. Nach der identischen Grundbildung im ersten Jahr rücken die berufsspezifischen Fachqualifikationen zu. Mit der Prozess-, Qualitätsmanagement- und Kundenorientierung innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie u. a. die Anwendung englischer Fachbegriffe prägen die modernen industriellen Metallberufe.

Industriemechaniker/-in
Industriemechaniker/-innen sind das mobile Einsatzkommando, das immer schon da ist, bevor es brennt. An wechselnden Tatorten im Betrieb sorgen sie als Spezialisten für die Betriebsbereitschaft von Maschinen, Anlagen oder Teilen, warten und reparieren sie, bevor es zu teuren Stillstandzeiten kommen kann. Neben Drehen, Fräsen und Schleifen gehört auch die Montage von Bauteilen und Komponenten aus der Steuerungstechnik dazu. Der Einsatz modernster Technologie wie Hydraulik, Pneumatik und Elektronik ist inzwischen selbstverständlich.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Die industriellen Metallberufe Anlagenmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in, Konstruktionsmechaniker/-in, Werkzeugmechaniker/-in sowie Zerspanungsmechaniker/-in haben ihren Namen behalten, wenngleich durch die Neuordnung zum 01.08.2004 die Inhalte deutlich modernisiert sind. Die Fachrichtungen entfielen, um eine noch größere Einsatzbreite in sog. Einsatzgebieten zu ermöglichen. Damit sind unterschiedlicher betriebliche Schwerpunkte möglich. Doch die Metallbearbeitung steht noch im Zentrum. Genau die Hälfte der Kernqualifikationen in allen Metallberufen sind identisch. Nach der identischen Grundbildung im ersten Jahr rücken die berufsspezifischen Fachqualifikationen zu. Mit der Prozess-, Qualitätsmanagement- und Kundenorientierung innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie u. a. die Anwendung englischer Fachbegriffe prägen die modernen industriellen Metallberufe.

Werkzeugmechaniker/-in
Ein hohes Maß an Präzision brauchen auch die Mechaniker und Mechanikerinnen dieser Fachrichtung. Die von ihnen hergestellten Werkzeuge, z. B. zum Schneiden, Umformen und Bearbeiten, werden von der metallverarbeitenden Industrie benötigt, um Gegenstände wie Autotüren, Blechbenzinkanister oder Fahrradlenker herzustellen. Computer und moderne Technik sorgen für hohe Maßgenauigkeit.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Die industriellen Metallberufe Anlagenmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in, Konstruktionsmechaniker/-in, Werkzeugmechaniker/-in sowie Zerspanungsmechaniker/-in haben ihren Namen behalten, wenngleich durch die Neuordnung zum 01.08.2004 die Inhalte deutlich modernisiert sind. Die Fachrichtungen entfielen, um eine noch größere Einsatzbreite in sog. Einsatzgebieten zu ermöglichen. Damit sind unterschiedlicher betriebliche Schwerpunkte möglich. Doch die Metallbearbeitung steht noch im Zentrum. Genau die Hälfte der Kernqualifikationen in allen Metallberufen sind identisch. Nach der identischen Grundbildung im ersten Jahr rücken die berufsspezifischen Fachqualifikationen zu. Mit der Prozess-, Qualitätsmanagement- und Kundenorientierung innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie u. a. die Anwendung englischer Fachbegriffe prägen die modernen industriellen Metallberufe.

Anlagenmechaniker/-in
Anlagenmechaniker sind gewiefte Tüftler und immer da im Einsatz, wo komplexe Technik gebraucht wird. Hier beschäftigen sie sich mit der Fertigung und Montage von Apparaten in der Produktion, vor allem in den Bereichen Verfahrenstechnik, Nahrungsmitteltechnik, Energietechnik und Versorgungstechnik. Wartung und Reparaturarbeiten sind bei ihnen ebenfalls in sicheren Händen.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Die industriellen Metallberufe Anlagenmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in, Konstruktionsmechaniker/-in, Werkzeugmechaniker/-in sowie Zerspanungsmechaniker/-in haben ihren Namen behalten, wenngleich durch die Neuordnung zum 01.08.2004 die Inhalte deutlich modernisiert sind. Die Fachrichtungen entfielen, um eine noch größere Einsatzbreite in sog. Einsatzgebieten zu ermöglichen. Damit sind unterschiedlicher betriebliche Schwerpunkte möglich. Doch die Metallbearbeitung steht noch im Zentrum. Genau die Hälfte der Kernqualifikationen in allen Metallberufen sind identisch. Nach der identischen Grundbildung im ersten Jahr rücken die berufsspezifischen Fachqualifikationen zu. Mit der Prozess-, Qualitätsmanagement- und Kundenorientierung innerhalb und außerhalb des Unternehmens sowie u. a. die Anwendung englischer Fachbegriffe prägen die modernen industriellen Metallberufe.

Verfahrensmechaniker/-in i. d. Hütten- u. Halbzeugindustrie

Verfahrensmechaniker/-in i. d. Hütten- u. Halbzeugindustrie FR Eisen- und Stahl-Metallurgie

Wenn Stahl, Eisen und Nichteisenmetalle zurecht gebogen werden sollen, braucht man Fachleute, die sich nicht nur mit den verschiedenen Umformtechniken auskennen, sondern auch ganze Fertigungsabläufe mit automatisierten Produktionsanlagen überwachen und steuern können. Verfahrensmechaniker stellen aus verschiedenen Erzsorten eine Hochofenmischung zusammen und erzeugen Stahl aus Roheisen. Sie schmelzen und veredeln Nichteisenmetalle wie Kupfer, Blei, Zink, Gold und Silber und stellen aus ihnen Bleche, Profile, Rohre oder Stangen her - sogenannte Halbzeuge.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Verfahrensmechaniker/-in i.d. Hütten- u. Halbzeugindustrie FR Nichteisen-Metallurgie

Verfahrensmechaniker/-innen in der Hütten- und Halbzeugindustrie in der Fachrichtung Nichteisen-Metallurgie überwachen, steuern und regeln die jeweiligen Produktionsverfahren und -anlagen der Nichteisen-Metallerzeugung und -raffination. Sie handhaben Produktionsablaufpläne, erkennen Störungen im Betriebsablauf und führen den Abstich und das Abschlacken der Schmelze durch.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Verfahrensmechaniker/-in i. d. Hütten- u. Halbzeugindustrie FR Nichteisenmetall-Umformung

Wenn Stahl, Eisen und Nichteisenmetalle zurechtgebogen werden sollen, braucht man Fachleute, die sich nicht nur mit den verschiedenen Umformtechniken auskennen, sondern auch ganze Fertigungsabläufe mit automatisierten Produktionsanlagen überwachen und steuern können. Verfahrensmechaniker stellen aus verschiedenen Erzsorten eine Hochofenmischung zusammen und erzeugen Stahl aus Roheisen. Sie schmelzen und veredeln Nichteisenmetalle wie Kupfer, Blei, Zink, Gold und Silber und stellen aus ihnen Bleche, Profile, Rohre oder Stangen her - sogenannte Halbzeuge.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Verfahrensmechaniker/-in i. d. Hütten- u. Halbzeugindustrie FR Stahl-Umformung

Wenn Stahl, Eisen und Nichteisenmetalle zurechtgebogen werden sollen, braucht man Fachleute, die sich nicht nur mit den verschiedenen Umformtechniken auskennen, sondern auch ganze Fertigungsabläufe mit automatisierten Produktionsanlagen überwachen und steuern können. Verfahrensmechaniker stellen aus verschiedenen Erzsorten eine Hochofenmischung zusammen und erzeugen Stahl aus Roheisen. Sie schmelzen und veredeln Nichteisenmetalle wie Kupfer, Blei, Zink, Gold und Silber und stellen aus ihnen Bleche, Profile, Rohre oder Stangen her - sogenannte Halbzeuge.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Elektroniker/-in für Betriebstechnik
Die Aufgabe der Elektroniker/-innen für Betriebstechnik ist es, Systeme und Anlagen für die Energieversorgung, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Kommunikationstechnik, Meldetechnik, Antriebs- und Beleuchtungstechnik zu montieren und in Betrieb zu nehmen, zu betreiben und instand zu halten. Sie überwachen die Anlagenerrichtung, entwerfen Änderungen und Erweiterungen, installieren Leitungsführungssysteme, Informations- und Energieleitungen sowie Versorgungsleitungen, übergeben Anlagen und führen Serviceleistungen aus. Die industriellen Elektroberufe können von Herstellern, Anwendern und Betreibern elektrotechnischer Systeme ausgebildet werden. Die Berufe haben künftig gemeinsame berufsübergreifende Kernqualifikationen, die in einem Zeitraum von 21 Monaten (50% der Ausbildungszeit) vermittelt und in die berufsspezifischen Fachqualifikationen integriert werden. Die Differenzierung erfolgt durch Wahl-Einsatzfelder. Die betriebliche Ausbildung kann den betrieblichen Schwerpunkten entsprechend gestaltet werden, der Berufsschulunterricht erfolgt in Lernfeldern. Es wird eine \"gestreckte\" Abschlussprüfung eingeführt.

Die Ausbildungsdauer beträgt jeweils 3 ½ Jahre.

Floristik- / Friseurberufe

Florist/-in
Haben Sie originelle Ideen und ein Händchen für kreative, dekorativ zusammengestellte Blumenarrangements? Genau das ist der Job des Floristen bzw. der Floristin. Aus dem immer vielfältigeren Angebot stellen sie - je nach Jahreszeit - aus lebenden oder getrockneten Pflanzen, aus Blumen, Zweigen oder auch Früchten geschmackvolle Arrangements zusammen. Ein Teil der Ware wird nicht im Laden verkauft sondern gleich zu Gestecken, großen Arrangements oder Kränzen verarbeitet. Floristen lernen sowohl mit Pflanzen in Erde als auch in Hydrokultur umzugehen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Friseur/in

Friseur/-innen pflegen und schneiden Haare sowie gestalten Frisuren, Perücken und Toupets. Doch selbstverständlich beraten sie auch Kunden in allen diesen Fragen. Im Jahre 2008 wurde das Berufsbild modernisiert, da Kundenorientierung, Marketing mehr Stellenwert bekamen. Friseure/-innen arbeiten mit chemischen und/oder kosmetischen Präparaten. Bei Männern gehört zum Berufsbild auch das Rasieren sowie das Pflegen und Formen von Bärten. Kosmetische Behandlungen der Gesichtshaut und Maniküre gehören dazu, wie zunehmend auch Elemente von Massagen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Verkaufs- / Lagerberufe

Fachkraft für Lagerlogistik
Mit der neuen Ausbildungsordnung wird die Erprobung des Ausbildungsberufs Fachkraft für Lagerwirtschaft aufgehoben. Die neue Berufsbezeichnung soll die gestiegenen logistischen Anforderungen vor allem in der Disposition verdeutlichen. Die Fachkräfte sind in Industrie-, Handels- und Speditionsbetrieben sowie bei weiteren logistischen Dienstleistern tätig. Ihre Arbeitsaufgaben beinhalten alle Tätigkeiten der Lagerlogistik. Die Struktur der Zwischen- und Abschlussprüfung wurde grundlegend verändert: In der Zwischenprüfung wird nun das Fachwissen des ersten Ausbildungsjahrs geprüft, die Abschlussprüfung enthält zwei ganzheitliche Aufgaben aus verschiedenen Prüfungsgebieten. Die Prüfungszeiten für beide wurden stark reduziert.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Kaufmann/-frau im Einzelhandel
Viel Kundenkontakt haben Kaufleute im Einzelhandel. Ob Lippenstift, CD-Player oder Einbauküche - freundliche Beratung gilt als oberstes Prinzip. Einkauf und Lagerhaltung, Warenauszeichnung, Bestandskontrolle, Inventur und Rechnungswesen gehören zu ihrem Verantwortungsbereich. Aber auch in Sachen Warenpräsentation müssen sie sich einiges einfallen lassen. Schließlich muss der Rubel ja rollen. Die Bandbreite der Arbeitsstätten, in die man nach der Ausbildung einsteigen kann, ermöglicht vielseitige Schwerpunkte: Boutiquen, Kaufhäuser, Hobbyläden aller Art, Fachmärkte und Spezialgeschäfte.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Büro- / Pflegeberufe

Medizinische/r Fachangestellte/r
Mit neuen Anforderungen änderte sich im Jahre 2006 auch das Berufsbild der Arzthelfer/-innen in medizinische Fachangestellte. Sie sind für die Patienten in ärztlichen Praxen erste Ansprechpartner/-innen. Doch erhält die Prävention mit entsprechenden Leistungsangeboten mehr Gewicht, um in den Praxen Gesundheitsvorsorge, Früherkennung, Gesundheitsvorsorge neben Anforderungen der Hygiene un des Notfallmanagements besser abdecken zu können. Erste Ansprechstelle in den Praxen ist ihr überwiegendes Arbeitsumfeld, wobei sie neben Arzt-und Facharztpraxen auch in Labors, der Altenpflege sowie verwandte Tätigkeiten beispielsweise bei Versicherungen ausüben. Bei ärztlichen Untersuchungen bedienen sie entsprechende Apparate oder sind ebenso unterstützend tätig. Neben der Arbeit im Labor gehören aber auch Aufgaben der Verwaltung und der Abrechnung zu ihrem Spektrum, wozu die Nutzung moderner Kommunikationstechniken gehört. Der unmittelbare Kontakt zum Patienten ist kennzeichnend für diesen Dienstleistungsberuf, der zunehmend auch psychologisches Einfühlungsvermögen erfordert.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre