bbz Siegen

Kommentar

Das Haus der Berufsvorbereitung ist typisch für die Region. Eigenwillig konstruiert, handfest und konkret. Wenig Theorie, viel praktische Hilfe für junge Menschen. Das finde ich gut!
Michael Schäfer - Geschäftsführer ARGE
Michael Schäfer - Geschäftsführer ARGE
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HdB Siegen-Wittgenstein
Förderschule Lehrgang HdB Vorstellungsgespräche

Vorstellungsgespräche

Alle Bewerber erhalten – wie oben beschrieben – eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Dieses Vorstellungsgespräch wird von einem bbz-Mitarbeiter und einem Dozenten durchgeführt. Für jeden Interessenten nehmen sich die Gesprächsführenden ca. 45 Minuten Zeit. Für jedes Gespräch werden vorab die Bewerbungsunterlagen von der Projektleiterin und ihrem Team geprüft und bewertet. Die Ergebnisse werden den Dozenten als Gesprächsgrundlage zur Verfügung gestellt.

Bewertungskriterien

  • Gestaltung
  • Inhalt
  • Bild
  • Rechtschreibung
  • Unentschuldigte Fehlzeiten
  • Vollständigkeit der Unterlagen

Neben den Bewerbungsunterlagen werden auch die Kleidung und das Auftreten beurteilt. Jedes Gespräch wird von jedem der Gesprächsführenden dokumentiert, so dass die Eindrücke beider Dozenten festgehalten werden. Der Jugendliche erhält sofort nach dem Gespräch ein ausführliches Feedback. Nach anschließender Beratung der Gesprächsführenden werden die Interessenten von ihnen in die Kategorien „geeignet“, „bedingt geeignet“ und „ungeeignet“ eingestuft. Die Bewerber, die als geeignet eingestuft werden, münden automatisch in den Lehrgang ein. Nach Beendigung der Vorstellungsgespräche findet eine Dozentenkonferenz mit allen Beteiligten statt. In dieser Konferenz wird über die Teilnahme der bedingt geeigneten Teilnehmer entschieden. Den ungeeigneten Interessenten wird eine Absage erteilt.

Das Auswahlgremium besteht aus zwei Personen, einem Gesprächsleiter und einem Protokollanten. Maßgeblich für die Aufnahme in das Projekt ist der persönliche Eindruck bei dem Gespräch, wobei die „soft-skills“ höher bewertet werden als schulische Leistungen.

In den Fällen, in denen Bewerber „bedingt geeignet“ erscheinen, wird jedenfalls die Meinung des verantwortlichen Lehrers in die Entscheidungsfindung eingebunden. Insgesamt wird sicher gestellt, dass alle Schüler, die wollen, auch eine Chance erhalten, an dem Projekt teilzunehmen. Es gilt der Grundsatz:

„Wir wollen alle die, die wollen!“

Die teilnehmenden Hauptschüler werden nicht allein nach ihrer Leistungskraft ausgewählt. Im Gegenteil: Zentrales Kriterium zur Aufnahme ist der nachgewiesene Wille der Jugendlichen, sich gesittet zu benehmen, die zur betrieblichen Integration erforderlichen Sekundärtugenden zu leben und sich mit ganzer Kraft dem Projekterfolg zu verschreiben. Die auf diese Weise ausgewählten Personen erhalten spätestens Mitte/Ende Mai eine Lehrgangsbestätigung.