Elternabende
Eine wichtige Komponente für das Gelingen des „Hauses der Berufsvorbereitung“ sind die Eltern. Jugendliche brauchen Rückhalt in der Familie, um angesichts ihres Alters diese außergewöhnliche Belastung von ca. 570 Unterrichtsstunden zusätzlich zu ihrem normalen Schulalltag durchhalten zu können. In den Elternabenden werden die Eltern über die Zeitpläne, die Inhalte und die Organisation des Lehrgangs eingehend informiert. Zugleich stellen sich die beteiligten Bildungseinrichtungen vor.
Nachhaltig wird bei diesen Elternabenden noch einmal verdeutlicht, dass die Eltern als „Unterstützer“ im „Haus der Berufsvorbereitung“ gebraucht werden. Die Eltern werden dabei gebeten, dass sie das bbz darüber informieren, wenn beispielsweise ihr Kind krank ist. Sie werden darauf hingewiesen, dass von ihnen und ihren Kindern erwartet wird, dass sie die entsprechenden Entschuldigungen rechtzeitig schreiben oder aber gemeinsam mit ihrem Kind die Zeitung lesen, um nach geeigneten Stellen zu suchen und Bewerbungen zu schreiben.
Die Verantwortung der Eltern für die Jugendlichen und auch die Selbstverantwortung der Jugendlichen wird nicht von den Mitarbeitern des „Hauses der Berufsvorbereitung“ übernommen oder durch sie ersetzt. Das „Haus der Berufsvorbereitung“ bietet eine Hilfestellung für die Jugendlichen beim beruflichen Einstieg. Es ersetzt den Einsatz und den Willen sowohl der Jugendlichen und der Eltern jedoch nicht. Nur gemeinsam kann die Problemlösung gelingen.
Die Teilnahme am Elternabend ist verpflichtend. Die Jugendlichen müssen gemeinsam mit einem Erziehungsberechtigten oder einem Vertreter teilnehmen. Ansonsten ist eine Aufnahme in den Lehrgang nicht möglich. In den vergangenen Durchgängen erzielte das bbz Anwesenheitsquoten von über 95% bei diesen Elternabenden. Während der Abende konnte das bbz eine hohe Zustimmung aller Eltern zu dem Konzept, zu den Inhalten, aber auch zu den Mitwirkungspflichten der Eltern verzeichnen.

