Haus der Berufsvorbereitung: „Starke Nachfrage auch für den 2. Durchgang“
27.03.2008 23:30
Geisweid, 27.03.2008. In der letzten Woche der Sommerferien beginnt der neue Lehrgang „Haus der Berufsvorbereitung“, den das Berufsbildungszentrum (bbz) der IHK Siegen in Kooperation mit vier anderen Berufsbildungseinrichtungen zum zweiten Mal für alle Zehntklässler der Hauptschulen im Kreis Siegen-Wittgenstein durchführt. Und bereits jetzt steht fest: Das Interesse an diesem in Nordrhein-Westfalen derzeit einmaligen Lehrgangsangebot ist ungebrochen. „Die Nachfrage ist überwältigend und nahezu flächendeckend im gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein gegeben. Der Lehrgang kann mittlerweile eine breite regionale Verankerung für sich in Anspruch nehmen. Wir sind sicher, auf dem richtigen Wege zu sein.“ Mit diesen Worten kommentierte bbz-Geschäftsführer Klaus Gräbener die 206 Bewerbungen, die in diesen Tagen von 117 Jungen und 89 Mädchen im bbz eingereicht wurden.
Diese 206 Schülerinnen und Schüler wollen sich in 570 Unterrichtsstunden freitags nachmittags und samstags morgens ergänzend zu ihrem Schulunterricht erste berufliche Kenntnisse und Erfahrungen aneignen, um damit ihre Chance auf eine Lehrstelle im Kreis Siegen-Wittgenstein nachhaltig zu steigern. Das bbz-Team um Projektleiterin Uta Fiedler sichtet derzeit die Bewerbungen und lädt jeden Bewerber zu Gesprächen ins bbz ein. Dabei soll bis Anfang Mai festgestellt werden, ob die jungen Leute den notwendigen Willen und die erforderliche Eignung mitbringen, den 10monatigen Lehrgang durchzuhalten, der ihnen einiges an Fleiß, Pünktlichkeit und Stehvermögen abverlangen wird.
Im Kreis Siegen-Wittgenstein gingen Landrat, Kreistag, Unternehmen, Verbände, Kammern, Gewerkschaften, Agentur für Arbeit und ARGE mit diesem Lehrgangsangebot neue Wege, die auch von überregional tätigen Stiftungen unterstützt würden, betonte Klaus Gräbener: „Wir investieren, bevor die Jugendlichen arbeitslos werden. Dies macht mehr Sinn als abzuwarten bis sie ohne Lehrstelle dastehen, um sie dann mit teuren Stützmaßnahmen ausbildungsfähig zu machen. Prävention ist allemal besser als Reparatur.“ Zugleich helfe man dem System Hauptschule. Hauptschüler, die sich fordern ließen, sollten nachhaltig gefördert und durch Lehrstellen belohnt werden – so die relativ einfache regionale Grundbotschaft. Diese Botschaft werde offenkundig von den jungen Menschen in den Hauptschulen verstanden.
Diese 206 Schülerinnen und Schüler wollen sich in 570 Unterrichtsstunden freitags nachmittags und samstags morgens ergänzend zu ihrem Schulunterricht erste berufliche Kenntnisse und Erfahrungen aneignen, um damit ihre Chance auf eine Lehrstelle im Kreis Siegen-Wittgenstein nachhaltig zu steigern. Das bbz-Team um Projektleiterin Uta Fiedler sichtet derzeit die Bewerbungen und lädt jeden Bewerber zu Gesprächen ins bbz ein. Dabei soll bis Anfang Mai festgestellt werden, ob die jungen Leute den notwendigen Willen und die erforderliche Eignung mitbringen, den 10monatigen Lehrgang durchzuhalten, der ihnen einiges an Fleiß, Pünktlichkeit und Stehvermögen abverlangen wird.
Im Kreis Siegen-Wittgenstein gingen Landrat, Kreistag, Unternehmen, Verbände, Kammern, Gewerkschaften, Agentur für Arbeit und ARGE mit diesem Lehrgangsangebot neue Wege, die auch von überregional tätigen Stiftungen unterstützt würden, betonte Klaus Gräbener: „Wir investieren, bevor die Jugendlichen arbeitslos werden. Dies macht mehr Sinn als abzuwarten bis sie ohne Lehrstelle dastehen, um sie dann mit teuren Stützmaßnahmen ausbildungsfähig zu machen. Prävention ist allemal besser als Reparatur.“ Zugleich helfe man dem System Hauptschule. Hauptschüler, die sich fordern ließen, sollten nachhaltig gefördert und durch Lehrstellen belohnt werden – so die relativ einfache regionale Grundbotschaft. Diese Botschaft werde offenkundig von den jungen Menschen in den Hauptschulen verstanden.

