Die Messe bekam gute Noten
13.02.2009 01:00
Siegen. (bw) 189 Personen haben Jugendliche aus dem Haus der Berufsvorbereitung des bbz bei „Zukunft Aus- und Weiterbildung" befragt. Ein Ergebnis: 124 Besucher gaben der Berufsmesse in der City-Galerie die Noten „gut" oder sogar „sehr gut".
Drei Tage waren die Mädchen und Jungen im Eingangsbereich aktiv. Sie flochten Kränze, banden Blumen, bogen Figuren aus Draht und informierten über das „HdB", in dem sie sich in der Freizeit intensiv auf einen Ausbildungsberuf vorbereiten.
Außerdem sammelten sie per Fragebögen Meinungen des Publikums. „Man muss sich erst einmal überwinden, bevor man Leute anspricht", erinnert sich Marielle. Viele Besucher des Einkaufszentrums gingen schnell vorbei oder gaben an, keine Zeit zu haben. Kim Eileen: „Wir haben vor allem diejenigen angesprochen, die langsamer unterwegs waren."
127 der 189 Befragte sahen sich „aus allgemeinem Intersse" die Stände auf der Berufsmesse an, 18 informierten sich konkret über Ausbildungsplätze, die Übrigen wollten sich weiter qualifizieren, sich beruflich verändern, wieder in den Beruf einsteigen oder befanden sich auf Arbeitssuche.
Auch in eigener Sache stellten die Jugendlichen Fragen. Sie fanden heraus, dass 68 der 189 Befragten das Haus der Berufsvorbereitung noch nicht kannten. 119 fanden den Stand des bbz informativ und 127 halten das „Projekt HdB" für sinnvoll. Natürlich haben sich die Jugendlichen auch selbst umgesehen. Ibrahim: „Ich habe mich bei Schäfer Logistik informiert." Einige Mädchen interessierten sich für die Bundeswehr.
Uta Fiedler und Vicky Laurenz vom HdB-Team des bbz hatten das Projekt „Berufsmesse" akribisch gemeinsam mit den Mädchen und Jungen vorbereitet und ausgewertet: „Es war uns wichtig, dass sie Vieles selbst gemacht haben."
Dass die Jugendlichen stolz auf „ihr" HdB sind, war bei der Präsentation des Berufsmesse-Ergebnisses spürbar. „Wir haben die Chance, einen Ausbildungsplatz zu bekommen", meinte Martina. Sie hat schon einen als medizinische Fachangestellte.
Quelle: WR Siegen, 13.02.2009, Brigitte WAMBSGANß

